top of page

Meine eigenen Werke und ihre Bedeutung

In ten years: (2023)
Für mich ist „In ten years“ der erste eigene Song, den ich auch auf meinen Konzerten gespielt habe. Eigentlich habe ich ihn zum Abschied meiner alten Klasse geschrieben, aber für mich war dieser Song auch der Weg zum Songwriting. Der Moment, in dem ich bemerkt habe, wie viele Gefühle in einen Song passen. Für mich handelt „In ten years“ aber nicht von einem traurigen Abschied, es ist auch ein Song, der Hoffnung und Mut bringen soll, indem man tapfer in die Zukunft blickt.

​​Sterne, Mond und wir: (2024)
Diesen Song habe ich für meine beste Freundin geschrieben, die mich durch eine nicht ganz leichte Zeit begleitet hat und der ich immer alles anvertrauen kann. Auch wenn Anfänge teilweise schwierig sind und wir von Grund auf total verschieden sind, kann ich mich immer auf sie verlassen und ich hoffe, sie könnte jetzt dasselbe von mir behaupten. Zuerst habe ich diesen Song geschrieben, ohne zu merken, über wen ich da eigentlich schreibe, erst im Nachhinein wurde mir bewusst, dass ich alles, was ich da geschrieben habe, bereits erlebt habe und mit einer Person in meinem Umfeld verbinde. 🩷

I give up: (2025)
Meine Mutter hat mir immer gesagt: „Livi, so oft ist Aufgeben die beste Option“. Ich weiss, dass meine Eltern immer hinter mir stehen, auch wenn ich nicht mehr kann und aufgebe. Doch in unserer Welt wird Aufgeben sehr stark als Schwäche angesehen und das dauerhafte Motto aller lautet „never give up“. Mir fällt es selbst schwer, an einem gewissen Punkt zu sagen „jetzt gebe ich einfach auf“, besonders wenn ich auf Widerstand anderer stosse. So oft habe ich mich im Sport abgemüht, so oft habe ich das kleine Einmaleins im Kopf hoch und runter gerechnet und noch immer kann ich es nicht. Darf ich dann nicht mit Stolz sagen, ich gebe auf?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leben, Singen, Spielen: (2025)
In „Leben, Singen, Spielen“ geht es darum, dass ich nie wirklich Aufmerksamkeit erlange und die Leute erst mein wahres Ich sehen, wenn ich auf der Bühne stehe. Denn dort blühe ich auf. Als schüchternes Mädchen, das nicht viel von sich zeigt, wird man häufig unterschätzt. Doch auf der Bühne „lebe, singe, spiele ich, bis ich nicht mehr kann“. Mein Kampfsong, bei dem die Lyrics selbstbewusster sind, als ich das meist bin.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

What you taught me: (2025)
Das „you“ in „What you taught me“ steht in erster Linie für die Gesellschaft, in der wir leben. So oft wurde ich gefragt, warum ich mir nicht früher Hilfe geholt habe und warum ich anderen nicht früher von meinen Sorgen erzählt habe. Aber wenn du schon früh lernst, dass es eigentlich nie jemanden interessiert, wie es dir geht, und dass da immer jemand anderes ist, der durch sein Verhalten mehr Aufmerksamkeit erlangt, fängst du an, deine Sorgen und Probleme mit dir selbst auszumachen. „What you taught me“ ist einer

meiner emotionalsten Songs und für mich einer der wichtigsten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Genug sein: (2025)
Ich habe selten das Gefühl, genug zu sein, gerade auch, weil ich mir selbst so hohe Anforderungen stelle und immer alles perfekt machen möchte. Aber was ist schon perfekt? Kann man in dieser nicht perfekten Welt überhaupt genug sein? Egal, wie viel ich arbeite und gebe, ich weiss, dass ich so oder so nie genug sein werde, vor allem nicht für mich, aber irgendwann muss man sich doch damit abfinden können. Oder etwa nicht?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mein Zuhause: (2025)
„Mein Zuhause“ habe ich für meine Eltern geschrieben, die mich bei jedem meiner Schritte begleitet haben und hoffentlich noch eine Weile begleiten werden. Ich verdanke ihnen ein sicheres Zuhause, nicht nur aus Stein, sondern auch aus Liebe. Egal, was geschieht, sie werden mich immer lieben und eines ist sicher, ich wäre niemals so weit gekommen, wären sie nicht gewesen. 🩷

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Mädchen: (2026)

Ja, ich bin das Mädchen, das sich jeden Tag Mühe gibt und immer wieder von Neuem aufsteht. In „Das Mädchen“ geht es um verschiedenste Themen. Während ich mich in der Strophe noch mit den Sprüchen anderer beschäftige, wechsle ich im Pre-Chorus zu der Frage, ob ich lieben kann oder ob mich jemand lieben kann. Im Chorus sehe ich in den Spiegel und bin eigentlich stolz, wären da nicht alle anderen…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

A thought for me: (2026)

Manchmal fühle ich mich, als wäre ich für alle anderen unsichtbar. Unbewusst stelle ich mir also die Frage, ob jemand je einen Gedanken an mich verschwendet. Ich habe das Gefühl, dass ich tun kann, was ich will, niemand würde mir länger als nötig Aufmerksamkeit schenken. Auch wenn ich nur Livi, ein Mädchen bin, wünschte ich mir manchmal, jemand werfe mir einen Blick zu, damit ich weiss, dass ich gesehen werde. Der einzige Zeitpunkt, zu dem die meisten wahrnehmen, dass ich da bin, ist, wenn ich auf der Bühne stehe. Aber muss ich so viel für nur einen ganz kleinen Augenblick Aufmerksamkeit tun?

bottom of page